Wanderung auf die Kneifelspitze
Ein prächtiger Blick ins Land
Wanderung auf die Kneifelspitze mit dem Kaloku e.V.
Mit einem wolkenlosen, strahlend blauen Himmel wurden die Wanderer belohnt — der Herbst zeigte sich von seiner besten Seite und bescherte den Naturliebhabern einen weiten Blick ins Land und auf das prachtvolle Bergpanorama. Die Tour führte zunächst über einen kurzen Anstieg auf einem Wanderweg durch den Wald und gab dann den Blick auf die “Buckelwiesen” frei.
Woher der Name “Buckelwiesen” stammt, ist leicht zu ersehen: Gletscher hinterließen nach der letzten Eiszeit Felsbrocken, die nach und nach durch die Natur mit Gräsern, Blumen und Bäumen zugedeckt wurden. Nur einzelne Felsen spitzen noch aus der grünen Decke heraus und zeugen vom der ursprünglichen Geschichte. Die Buckelwiesen sind bekannt für ihre Artenvielfalt, die auch leicht mit bloßem Auge zu erkennen ist: Überall sprießen Blumen und Büsche, Haselsträucher strecken sich in die Spätsommersonne und Enzian schmückt in großer Zahl die Wiesen neben dem Wanderweg.
Der Weg verläuft eben und die Wanderer bewunderten die Aussicht auf die Berge, unter anderen dem Wahrzeichen Berchtesgadens, dem Watzmann.
Immer wieder berieten sich die Wanderer, auf welche Weise sie den Rundweg zur Kneifelspitze begehen wollten. Die Wege sind gut ausgeschildert und führen verschiedene und verschieden schwierige Varianten entlang.
Kurz vor dem Serpentinenweg hoch auf die Kneifelspitze wurde Rast gemacht und im Schatten der Bäume die mitgebrachte Brotzeit verzehrt. Den Nachtisch gab es dann oben am Gipfel bei prächtiger Aussicht ins ganze Land.
Der Wanderweg ist auch für ungeübte Wanderer gut zu beschreiten, ist nicht barrierefrei und führt in Teilstrecken durch starke Steigungen. Es empfiehlt sich, an einem der Parkplätze um die Kirche Maria Gern zu parken und etwas Geld für die Gastronomie oben am Gipfel mitzunehmen.
Frederik Finn – Märchen & Musik